Tipps zum Valentinstag

Liebe Liebenden, am Valentinstag üben die Marketingabteilungen der Duft-, Süßwaren- und Blumenindustrie mal wieder mächtig Konsumdruck auf Euch aus, Eure Gefühle für den Lieblingsmenschen für teuer Geld auszudrücken. Das geht natürlich auch ganz ohne das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Ich habe Euch da mal ein paar Ideen zusammengestellt.

Am liebsten würdet ihr ein Liebesgedicht schreiben, aber wie immer fehlen euch die richtigen Worte. Die Welt ist voll von einzigartigen lyrischen Werken, die euch aus dem Herzen sprechen können. Leiht euch doch einen Band Liebesgedichte in der Stadtbücherei aus oder googelt mal Liebesgedichte, lernt einen Text auswendig und tragt ihn der/dem Angebeteten vor. Wenn ich euch eines empfehlen darf, dann das schlichte, aber herzergreifende „Ohne Dich“ von Erich Fried, das für mich zu den schönsten Liebesbekenntnissen schlechthin zählt.

Musik ist als universale emotionale Sprache ebenfalls ideal geeignet, um mit einer bewussten Auswahl an Liebesliedern eure Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Ich habe früher stets Mixtapes gezogen und damit nicht nur das Objekt meiner Begierde, sondern auch mich selbst beim stundenlangen vor dem Tapedeck lauschen sehr erfreut.

An wunderbaren Love Songs, die Ihr Eurem Herzblatt vorspielen könnt, herrscht nun wirklich kein Mangel. Also, überrascht sie/ihn mit einer selbst zusammengestellten Playlist. Ich hätte auch da mal zwei Anregungen aus einem ganzen Universum an Möglichkeiten für Euch.

So was wie den wunderbaren 70er Jahre Seelenschmeichler „Time in a bottle“ zum Beispiel von Jim Croce.

https://www.youtube.com/watch?v=dO1rMeYnOmM

Oder „How long will I love you“, den fabelhaften Song der Waterboys, den Ellie Goulding kongenial gecovert hat.

https://www.youtube.com/watch?v=an4ySOlsUMY

Wie wär’s mit einem kuscheligen Filmabend auf der Couch. Leiht euch ein Video aus und rückt ganz eng zusammen. Ob „Harry oder Sally“, „Die Liebenden von Pont-Neuf“ oder meine diesbezüglichen Herzschmerz-Klassiker „Das Apartment“ mit Jack Lemmon und Shirley Maclaine oder „Frühstück bei ihr“ mit der anbetungswürdigen Susan Sarandon, die Auswahl an passenden cineastischen Liebesgeständnissen ist so groß wie vielfältig.

Und zu guter Letzt noch ein Valentinstagstipp: es muss ja nicht immer der große Strauß aus dem Blumenladen sein. Ihr fotografiert euch ja Tag für Tag durchs Leben, da wird doch hoffentlich der eine oder andere florale Schnappschuss dabei sein. Also, ich jedenfalls würde glatt einen ganzen Garten wie diesen hier verschenken und mit einer persönlichen Liebeserklärung versehen. Ein paar wohl gewählte Worte reichen. Ich bin sicher, das verfehlt seine Wirkung nicht.



Ach ja, und nicht vergessen, ein Kuss und in die Augen sehen sollte auf gar keinen Fall fehlen und das solltet Ihr auch ganz ohne mediale Unterstützung hinkriegen.

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