Farewell, Night Porter! In memoriam Mark Lanegan

Was für ein Schock heute für Musikfans! Was für ein unglaublicher Verlust für die Musikwelt! Mark Lanegan, Kultsänger und Ikone des Grunge, ist im Alter von 57 Jahren verstorben.

Ich persönlich bin zutiefst erschüttert, habe gerade vor wenigen Tagen erst seine hoch spannende Insider-Autobiografie „Alles Dunkel dieser Welt“ zu Ende gelesen. Mit Tränen in den Augen erinnere ich mich an mehrere (insgesamt 5) seiner stets großartigen Konzerte. Vor allem eines aus dem Jahr 2015 in Berlin ist mir in Erinnerung geblieben, das ich seinerzeit zusammen mit meinem Berliner Künstlerfreund Raimund Spierling besuchte.

Am 17. Februar trat Mark im Postbahnhof auf, im Vorprogramm sein wunderbarer Soul Brother Duke Garwood, mit dem er die zwei exzellenten Alben „Black Pudding“ und „With Animals“ veröffentlichte.

In Erinnerung an genau diesen Konzertabend entstand eine künstlerische Bild-Text-Collage, für die Raimund Spierling ein Gedicht von mir verwendet hat, das als unmittelbarer Eindruck des Konzerterlebnisses entstanden ist. Die Hommage an Mark Lanegan ist Teil unseres gemeinsamen Kunstprojektes „Unplugged/Epitaph“. Kaum zu glauben, dass der morbide Charakter von Lyrics und Art wirkt, als wäre dieses Werk für den heutigen traurigen Anlass geschaffen worden.

Tröstlich allein die Tatsache, dass der überaus produktive Mark uns so viele fabelhafte Songs wie das von mir geliebte „Night Porter“ und viele andere hinterlassen hat, in denen er ewig weiterlebt.

Rest in Peace, Mark! Und grüße uns Deinen Buddy Kurt Cobain, der seine Gitarre da oben sicher schon für Deine Ankunft gestimmt hat.

www.spierlingart.com/unplugged/

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