Streiken, streiten, Bäume pflanzen – for future!

Es ist Ewigkeiten her, dass ich den stern gelesen geschweige denn gekauft habe. Heute aber tue ich es aus voller Überzeugung und hoffe, Ihr macht es mir nach. Denn die aktuelle Ausgabe vom 24. September 2020 ist eine besondere und eine besonders wichtige. Warum?

Weil der heutige stern unter dem Titel „#Kein Grad weiter“ in Zusammenarbeit mit „Fridays For Future“ entstanden ist. Das Magazin und die Umweltbewegung haben „#Klimaprio1“ auf die Tagesordnung gesetzt. Und wir alle haben die verdammte Pflicht, die junge Generation bei ihrem Kampf für eine sofortige effiziente Klimapolitik zu unterstützen.

Raus aus der Komfortzone, rein in die Klimarettung

Es ist also höchste Zeit, die eigene Komfortzone zu verlassen. Es gilt, unbequem zu werden, Klimawandelignoranten wie Trump, Klimasaboteure wie Bolzonaro und Klimaaktivitässchnecken wie UN und EU, mit vereinter, geballter Communitykraft in die Schranken zu weisen und unter massiven Handlungsdauerdruck zu setzen.

Greta Thunberg, Oladosu Adenike, Alexandria Villasenor, Lily Platt, Luisa Neubauer und den vielen anderen Klimaaktivistinnen und -aktivisten weltweit sei Dank, dass sie unbeirrt vorangehen, mahnen, warnen, demonstrieren, aufbegehren, Finger in Wunden legen, in Diskurs und Dialog gehen, im besten Sinne für eine bessere Welt streiten.

Wir Älteren – die wir noch bei Verstand und Empathie sind – sind gefordert, uns sowohl vor als auch hinter diese jungen Menschen stellen, um deren berechtigten Forderungen nach einer nachhaltigen Zukunft vollen Rückhalt zu bieten, Verständnis zu signalisieren und ihre Anliegen mit Nachdruck zu unterstützen. Wir müssen uns mit ihnen solidarisch erklären und die Kultur des Streitens für zukunftsfähige Ideen, Lösungen und Perspektiven pflegen.

Reden ist Silber, Handeln ist Grün

Lasst uns also gemeinsam mit der Jugend der wachsenden Klimaerwärmung und -zerstörung unsere Verantwortung für den wunderschönen Planeten Erde entgegensetzen. Lasst uns unserem Zuhause, unserer vielfältigen, faszinierenden Natur die Aufmerksamkeit, Zugewandtheit und Wertschätzung schenken, die sie dringender denn je braucht und verdient.

Oder um es auf den Punkt zu bringen. Lasst uns anstatt weiter kapitalistische, fatalistische Selbstzerstörung zu betreiben endlich anfangen diese Welt und damit uns selbst zu retten, sonst ist der Fortbestand der Menschheit nur noch eine Frage von wenigen Dekaden.

Jeder Einzelne kann Klimaschützer sein

Wir können vieles tun, indem wir vieles lassen wie z. B. auf Plastik, Billigflugreisen, überdimensionierte, spritfressende Autos zu verzichten und den Fleischkonsum drastisch zu reduzieren. Wir können vieles erreichen, indem wir Gebäude dämmen, weniger natürliche Flächen versiegeln, alternativen Strom und vermehrt öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder nutzen.

Wir alle können zudem dafür sorgen, ein natürliches Gegengewicht zu den CO2-Emissionen zu schaffen, indem wir Wiederaufforstungsprojekte mit Spenden unterstützen, Bäume pflanzen und Moore anlegen, die Kohlenstoff speichern und uns und zukünftige Generationen mit Sauerstoff versorgen.

Jeder von uns kann ein Bewusstsein und Verantwortungsgefühl entwickeln für die Notwendigkeit und Dringlichkeit, nicht weiter kostbare Zeit zu verschwenden und damit die Lebenszeit unserer Kinder zu riskieren. Jeder kann statt Ich Ich Ich das Uns Uns Uns und Wir lernen und beherzigen.

Danke für Eure Aufmerksamkeit und Eure Bereitschaft, mal einen Moment innezuhalten und vielleicht über Euer eigenes Leben hinauszudenken. Ist eigentlich gar nicht so schwer, wenn man das Leben an sich, die Menschen, die Erde, die Natur liebt und wertschätzt. Also: #keingradweiter

fridaysforfuture.de

stern.de

baeume.stern.de

plant-for-the-planet.org

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